A Drummer's Diary

Stereotype und Klischees in der fabelhaften Welt von Schlagwerk und Percussion? WAS? Niemals!!! Oder doch?!? Dieser Frage gehen wir, das aufstrebende Percussion-Ensemble Phildrumonic, in unserem Debütprogramm A Drummer’s Diary nach. Beginnend bei der Schreibtischarbeit und der Suche nach einem passenden Zeitvertreib bis hin zu wilden Partynächten, klassischen Konzertsituationen und der für uns, die wir aus der ländlich-traditionellen Welt der Musikvereine stammen, üblichen Sonntagsbeschäftigung (nein, wir meinen damit nicht den Kirchgang) steht alles am Programm. All das also machen Schlagwerker tagein, tagaus? Finden Sie es mit uns heraus und wir versprechen, es wird…

DRUMTASTISCH!

Die Band

Der kleine 188 cm Flo chillt nach der Probe gerne mal die Base bei einem edlen Tröpfchen Gersten- oder Traubensaft. Doch auch im Orchester bringt ihn ein großes Solo „Gin-Bum“ nicht aus der Ruhe und so verzaubert er mit so manchem Paukenschlag das Publikum, gelegentlich aber auch mit seiner tollen Figur in einem Kleid. Florian bringt immer einen großen Trommelkessel voller Motivation mit und beweist laufend, dass er nicht mehr alle Schlägel im Schrank hat. Unser Florian Johannes David Pöttler, der wohl „heiligste“ Schlagwerker auf Erden, zeigt gerne, dass Steirerblut koa Himbeersoft is.
In jedem Ensemble gibt es einen, der sich musikalisch und technisch von allen abhebt. Richtig! Dieser junge Mann ist das definitiv. Er behält auch bei den schnellsten Läufen auf den Mallets einen kühlen Kopf, bleibt von Blackouts absolut verschont und gerade wegen seiner professionellen Art bringt er das Ensemble immer wieder zum Lachen. Kurz um: Michael Berger ein woschechter Jogllandler, der das Herz am richtigen Fleck trägt und dem die Musik durchs Blut fließt.
Ein Genius Insanae wie aus dem Bilderbuch versteckt sich hinter dem Namen Alessandra Mariella Reiner. Weder all-time Classics, modernste Literatur, Kaffeebecher, Wokschalen noch zwei oder sechs Schlägel – nichts ist vor diesem verrückten Geist sicher. Denn durch die Adern der Obersteirerin fließt nicht nur bester steirischer Gerstensaft, sondern auch jede Menge Rhythmus und reinstes steirisches Eisen, was sie stets auf die richtige Spur bringt.

Trommeln erbeben und Becken erzittern, wenn sie mit ihren Schlagstöcken die Luft schneidet und ein Groove-Tornado durchs Publikum fegt. Aber fürchtet euch nicht, denn dabei kommt niemand zu Schaden, nur die Schlägel und das Schlagwerkzeug müssen dran glauben. Teresa Müllner lässt mitreißende Rhythmen und träumerische Melodien erwachsen und durch ihre burgenländischen Wurzeln das Quintett auch in rot-güldener Farbe erstrahlen.

Kommt auch beim schnellen Lauf über die Marimbastäbe nie auf den Holzweg, gerät auch nach exzessivem Schilchergenuss nicht aus dem Takt und rutscht auch auf der Kernölspur nicht aus. Kurz: Paul Lorenz Koch, a echta (West-)Steirabua mit Herz, Hirn und den besten Vibes.